Löhne sind ungleich verteilt - weltweit, zwischen Nachbarn. Unterschiede wecken ungute Gefühle - bei Wohlhabenden Misstrauen und Angst, bei Bedürftigen Bitterkeit und Wut. Auch Helfen kann Schatten machen: Die einen unterstützen, möchten aber nicht wissen, wie es auf der anderen Seite wirklich aussieht; Engagement endet beim (einmaligen) Einzahlen. Die anderen sind zwar froh um Unterstützung, spüren aber ihre Abhängigkeit und können nicht auf Augenhöhe begegnen.

Lohnteilet heisst: Löhne werden prozentual geteilt, beide Seiten geben gleich viele Prozente ihres je eigenen Lohns in einen gemeinsamen Korb. Wird dieser geteilt, bekommt der Einkommensstärkere etwas weniger, der Einkommensschwächere etwas mehr zurück.

Lohnteilet ist überall dort möglich, wo Menschen aus ungleichen materiellen Verhältnissen zu teilen bereit sind. Grundsätzlich sind Tandems jeder Art möglich - zwischen Kontinenten und Nachbarn, mit Einzelnen oder Gruppen, mit hohen oder niedrigen Prozenten, mit kurzer oder langer Laufzeit. Die Verantwortung liegt ganz bei denen, die zu teilen bereit sind.

Wer Gedankenhilfe braucht, kontaktiert Marc van Wijnkoop Lüthi.